Ovid-Lektüren im Lateinunterricht

Primus amor Phoebi . Ovids Daphne-Erzählung als zweites Proöm der Metamorphosen

Epstein, #Metoo, Eva mit den rehbraunen Augen ... Sexuelle Machtstrukturen und Übergriffe sowie ehemals etablierte Frauenbilder werden in den letzten Jahren, nicht zuletzt durch Einfluss aus dem englischsprachigen Raum, kritischer betrachtet und grundsätzlich und hinterfragt.
Unbeeindruckt davon bleibt scheinbar die Schullektüre von Ovids Metamorphosen, einem gern gelesenen Meisterwerk der Dichtung, in dem unter anderem mehr als 50 Vergewaltigungen kunstvoll beschrieben werden.
Nach dem einführenden Vortrag von Prof. Dr. Nicklas Holzberg "Apollos erste Liebe und die Folgen" wird es in dieser Fortbildung darum gehen, wie eine so schwierige Lektüre heute ertragreich mit jugendlichen Menschen geleistet werden kann. Dabei soll einerseits vermieden werden, mit antiquierter Distanz über beängstigende Szenen hinwegzugehen, andererseits ist es wichtig, Ovid nicht auf eine Sammlung obszöner Gewaltphantasien zu reduzieren.
Zielgruppen
Lehrkräfte Lehrkräfte in den ersten Berufsjahren
Schularten
Integrierte Gesamtschule Gymnasium
Schwerpunkt
Diagnostik, Leistungsrückmeldung und -beurteilung
Stichworte
#Latein, Sekundarstufe I, Sek. I, Leistungsmessung, Klassenarbeiten, Alte Philologie, Aufgabenformate, Fremdsprachen

Organisation

Veranstaltungsart
Fortbildung
Fortbildungsart
Tagung
Ausbildungsstunden
6
Dozenten
Prof. Niklas Holzberg, Hartmut Loos, Christine Röder
Leitung
Anna Schönbach
Standort
Speyer
Veranstaltungsort
Gymnasium am Kaiserdom
Große Pfaffengasse 6
67346 Speyer
Termine
2026-09-09
09:45 - 16:00
Module

Anmeldung

Veranstalter
Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz
Gültigkeitsbereich
landesweit
Anmeldeschluss
12.08.2026

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